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Weltschulmilchtag: Aktion im Rahmen der bundesweiten „Sag nein zu Milch“-Kampagne

milch2Im Rahmen der bundesweiten Kampagne Sag nein zu Milch veranstalten wir am morgigen Mittwoch
einen Infostand samt Pflanzenmilch-Probieraktion in der Großen Straße in der Osnabrücker Innenstadt.

Dieses Datum ist nicht ganz zufällig gewählt, viel mehr findet jedes Jahr am letzten Mittwoch im September der „Weltschulmilchtag“ statt.

Genau wie der „Tag der Milch“ wird dieser Tag von der Milch-Lobby genutzt, um den Konsum von Kuhmilch und Kuhmilchprodukten anzukurbeln und Mythen über angeblich gesunde Kuhmilch in der Bevölkerung zu verankern.

Nicht ganz überraschend darf geschlussfolgert werden, dass es beim Weltschulmilchtag nicht um gesunde Ernährung von Kindern geht, sondern um Profitmaximierung verschiedener Wirtschaftsunternehmen auf Kosten von Tieren und Kindern, die für die Produktion oder den Konsum von Kuhmilchprodukten mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit bezahlen.

Wir verteilen von 15 bis 18 Uhr Infomaterial und schenken kostenlos verschiedene Milchalternativen an Interessierte aus.

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Das Mausmobil der Ärzte gegen Tierversuche in Osnabrück

Das Mausmobil kommt!

Am Mittwoch, 07.09.2016 kommt das Mausmobil der Ärzte gegen Tierversuche e.V. nach Osnabrück. Sie werden am Bahnhofsvorplatz von 11 – 18 Uhr (Aufbau ab 10:30 Uhr) anwesend sein und über Tierversuche aufklären. Im Mausmobil befindet sich auch ein Bildschirm auf dem Beispiele zu sehen sein werden.

Die Ärzte gegen Tierversuche freuen sich auch über jede Unterstützung am Stand. Schaut vorbei! 🙂

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Der Sommer ist da: Fairytale-Festival & Schloga-Openair

Es war wieder Festivalzeit in Osnabrück.
Wir haben auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit gehabt, beim Fairytale Festival 2016 vom AStA am 11.06.2016 teilzunehmen. An unserem Stand boten wir süße Köstlichkeiten wie Kuchen und Torten an. Nach neun Stunden Festival war nicht nur der Süßkram leer, sondern wurden auch informative Worte gewechselt. Wir freuten uns, zur entspannten Atmosphäre mit beitragen zu können.

Das Wochenende darauf, waren wir beim Schloga Open Air zwischen der Mensa und dem EW-Gebäude im Einsatz. Von Tortellinisalat über belegte Brötchen bis hin zu Kuchen konnten wir die Besucher kulinarisch verwöhnen. Auch wenn das Wetter sich nicht entscheiden konnte, haben wir uns noch mehr gefreut, euch bei unserem Stand begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Vielen Dank an Wilmersburger!

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Nachtrag: Vortrag zu Fleischvermarktung von Friederike Schmitz

Vortrag und Diskussion mit Friederike Schmitz (u.a. Agrarlobby.de) am 27.04.2016 an der Universität Osnabrück.
Ein großes Dankeschön für die Fotos geht an Christian Adam / DIE AUGEN DER ANDEREN und Laura Stevens!

Hier nochmal Friederikes treffende Zusammenfassung des Abends:

„Gestern in Osnabrück beim Vortrag zu den Werbestrategien der Tierindustrie. Gut besucht u.a. von vielen Landwirtschaftsstudis, von denen einige das Portal Massentierhaltung aufgedeckt. So sieht es in deutschen Ställen aus betreiben, in dem sie transparent über die moderne Tierhaltung aufklären wollen. Per Jodel-App wurde zuvor von Agrarstudi-Seite noch aufgerufen, den Vortrag zu besuchen, denn „Wir müssen aufklären!“.
Tja, leider konnten sie dann aber kaum was zu kritisieren finden – vor allem dass Tierrechtler auch mal einseitig berichten, dass Bioschweine auch Leberparasiten haben, dass das Hausschwein vielleicht aus Asien stammt und dass der bio-vegane Landbau ja nicht funktionieren würde.
Letzteres scheint wirklich das letzte Argumente zu sein, das die Tierhaltung noch rechtfertigen könnte – wobei es auch dann, wenn es stimmen würde, nicht die Tierhaltung der gegenwärtigen Form und Menge rechtfertigen könnte, und schon gar nicht die Beschönigung und Ideologie, mit der sie verharmlost und beworben wird.
(Und zur Kritik des Arguments siehe Bio-veganes Netzwerk BVN)
Für die Darstellung der Tierhaltung durch den Verein „Massentierhaltung aufgedeckt“ richten wir vielleicht noch eine eigene Rubrik auf httpa//agrarlobby.de/:::http://agrarlobby.de ein, da ist auch einiges zu holen …
Motiviert sind die Betreiber*innen der Seite wohl auch durch die eigene Zukunftsangst, die gestern auch zur Sprache kam – Landwirt*innen haben es sowieso schon so schwer, und wir Kritiker*innen machen es ihnen noch schwerer. Das ist nachvollziehbar, aber eben kein Argument dafür, mit einer Praxis weiterzumachen, unter der Tiere massiv leiden, die Klima und Umwelt zerstört und zu globaler Ungerechtigkeit beiträgt.
Auch in einer besseren Gesellschaft gibt es viele sinnvolle und wichtige Dinge zu tun – das Einsperren, Verstümmeln und Töten von Tieren gehört aus meiner Sicht nicht dazu.
Vielen Dank an die Tierrechtsinitiative Osnabrück für die Organisation des Vortrags!! Und an DIE AUGEN DER ANDEREN für die Fotos!“

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Filmvorführung Cowspiracy am 24.05.

Am Dienstag, den 24. Mai zeigen wir in Kooperation mit dem Unikino den Dokumentarfilm „Cowspiracy“, in dem es vor allem um die Beurteilung von Tierprodukten in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit geht. Filmbeginn ist um 20 Uhr im EW-Gebäude, Seminarstraße 20, Hörsaal E10.  Der Eintritt ist wie immer frei!
Außerdem werden wir euch mit kleinen Leckereien und Infomaterial versorgen. Früher kommen lohnt sich also!

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Zum Film
Cowspiracy: The Sustainability Secret ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014, produziert von Kip Andersen und Keegan Kuhn, die zugleich als Produzenten auftraten. Der Film behandelt den Einfluss der Viehwirtschaft auf die Umwelt. Kernaussage des Filmes ist, dass die weltweite Fleisch- und Fischindustrie einen weit größeren Einfluss auf Klima und Umwelt schädigende Treibhausgase hat, als sämtliche anderen Abgasemissionen zusammengenommen. Dennoch findet diese bemerkenswerte Tatsache kaum oder gar keine Beachtung bei führenden Umweltorganisationen. Die Standpunkte von Umweltorganisationen zu diesem Thema werden explizit beleuchtet, darunter Greenpeace, Sierra Club, Surfrider Foundation und Rainforest Action Network.
Weitere Informationen unter: http://www.cowspiracy.com/.

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Worldwide Vegan Bake Sale in Osnabrück

Auch dieses Jahr veranstalteten wir in der Osnabrücker Innenstadt wieder den Vegan Bake Sale, welcher Teil einer weltweiten Aktionswoche war.
Es gab jede Menge Kuchen und andere Leckereien gegen Spende zu erwerben.
Der Erlös geht vollständig an den Verein Free Animal e.V. , welcher sich um verschiedenste Lebenshofprojekte in Deutschland kümmert. Weitere Infos darüber findet ihr hier.

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Veganes Café bei Tauschparties

Wir waren beim TAUSCHRAUSCH am 12.03. im GZ Ziegenbrink und dem ersten Osnabrücker FIRST HAND MARKT am 13.03. am Caprivicampus mit einem veganen Café am Start und haben die Gäste mit leckeren Gebäck und Informaterial versorgt.
Bei beiden Veranstaltungen wurde alles bis auf den letzten Krümel verputzt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen darauf, das nächste Mal wieder dabei sein zu dürfen! 🙂
…und der Termin für den nächsten Tauschrausch steht auch schon: am 19.11. werden wir wieder im Ziegenbrink dabei sein!

Vielen Dank an das Team von TauschRausch und dem FIRST HAND Markt!

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Fleischvermarktung: Die Werbestrategien der Tierindustrie

Cover_FleischvermarktungAm Mittwoch, den 27. April um 18 Uhr hält Friederike Schmitz in der Uni Osnabrück (Seminarstraße 20 – EW-Gebäude-, Raum 15/E10) einen Vortrag mit dem Titel „Fleischvermarktung: Die Werbestrategien der Tierindustrie“. Der Eintritt ist natürlich wie immer frei und es wird anschließend Raum für eine Diskussion geben.

Seien es die Zustände in Schweineställen, das Schreddern von Eintagsküken oder der Umgang mit „Wegwerfkühen“: Die Kritik an der gegenwärtigen Nutztierhaltung lässt nicht nach. Zeit, etwas zu ändern? Nein, Zeit für mehr Öffentlichkeitsarbeit!

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, sagt:
„Es gibt eine große, kontinuierlich wachsende Gruppe an Verbrauchern, die der Landwirtschaft skeptisch gegenüber stehen. So vielfältig die Gründe dafür im Einzelnen auch sein mögen, sie lassen sich alle auf einen Punkt zurückführen: Unwissenheit beziehungsweise Halbwissen.“

Seit Jahren schreiben sich die Lobby-Verbände der deutschen Landwirtschaft „Information“ und „Transparenz“ auf die Fahnen. Sie organisieren Veranstaltungen, drucken Plakate, verteilen Broschüren, drehen Filmchen, gestalten immer neue Internetseiten und produzieren nicht zuletzt Berge von kostenlosen Lehrmaterialien für Schulen, die jährlich mehrere Millionen Menschen erreichen. Doch wie „objektiv“, „sachlich“ und „ideologiefrei“ sind diese Informationen wirklich, wie „ehrlich“ und „transparent“ ist die Tierindustrie?

Der Vortrag zeigt anhand vieler konkreter Beispiele und anhand allgemeiner Analysen, wie die Lobby-Organisationen versuchen, auf die gesellschaftliche Debatte zur Nutztierhaltung Einfluss zu nehmen – und dabei ein Bild der Nutztierhaltung zeichnen, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Über die Referentin:

Friederike Schmitz hat Philosophie und Neuere deutsche Literatur studiert, mit einer Arbeit zur philosophischen Methode von Wittgenstein und Hume 2013 promoviert und einen Sammelband zur Tierethik herausgegeben, der im Januar 2014 im Suhrkamp Verlag erschienen ist.

In den letzten Jahren sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Philosophie-Instituten in Heidelberg, Tübingen und an der Humboldt-Universität Berlin gearbeitet.

Im Moment ist sie als Postdoc am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin tätig und verfolgt ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Tiere in der politischen Theorie“.

Außerdem ist sie in zwei Gruppen der Tierbefreiungsbewegung aktiv, nämlich bei Grüne Woche demaskieren und Tierfabriken-Widerstand.

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Videoaufnahme des Vortrags zu Tierversuchen

…für alle, die beim Vortrag der Ärzte gegen Tierversuche leider nicht kommen konnten, und sich trotzdem dafür interessieren, ist hier der Link zur Veranstaltungsaufzeichnung.

Hier gehts zum Video.

Viel Spaß damit!

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Impressionen vom Vortrag der Ärzte gegen Tierversuche

Heiko von Studentenleben-os.de hat einen Artikel verfasst, der den Kern des Vortrags von Dr. Eva Kristina Bee von den Ärzten gegen Tierversuche vom 03.02. sehr gut trifft. Den möchten wir euch nicht vorenthalten! Ihr findet ihn außerdem hier:

„Die studentische Tierrechtsinitiative Osnabrück klärte in einer Inforveranstaltung mit Dr. med. Eva Kristina Bee über Sinn und Unsinn auf

Vegetarische Tage in der Mensa, Peta2 auf der Straße und Vegetarier und Veganer um uns herum, die versuchen uns von einer Ernährungsweise ohne Tiere zu überzeugen. Fleischessern, denen das in letzter Zeit schon zuviel wurde und die nun geneigt sind gleich wieder wegzuklicken, denen sei gesagt, dass der Tierschutz auch anderes beinhaltet und es in diesem Artikel nicht auf die Ernährung ankommt.

Um Tierversuche in der Medizin und Forschung, deren Sinn sowie Alternativen ging es im gestrigen Vortrag der Tierrechtsinitiative Osnabrück, einem studentischen Zusammenschluss an der Universität. Rund 35 Gästen, Studis aber auch Nicht-Studenten, gab Referentin Dr. med. Eva Kristina Bee einen Überblick zu dem doch sehr umfangreichen Thema. Wir haben einiges für euch zusammengefasst.
Tierversuche werden zum Testen von Medikamenten aber auch, und vor allem, für Toxizitätstest bei Putzmitteln im Haushalt und Pflege-/Kosmetikprodukten sowie Grundlagenforschung und Lehre in der Medizin, Tiermedizin und Biologie eingesetzt. Getestet und probiert wird an nahezu jedem Tier, besonders häufig an Ratten, Mäusen, Affen, Hunden und Katzen. Fast 3 Millionen Tiere sterben dafür jährlich in Deutschland. Nur 11% der Tests sind gesetzlich vorgeschrieben. Die übrigen Versuche werden unter dem Grundrecht der Forschungsfreiheit durchgeführt.

Tierversuche in der Pharmazie liefern keine aussagekräftigen Ergebnisse

Als erstes denken die meisten wahrscheinlich an Tests in der Arzneimittelentwicklung und sehen es auch begründet, vor der Erprobung am Menschen  – uns selbst also – diese in Kauf zu nehmen. Doch weit gefehlt.

Die Fachwelt ist sich einig, dass Tierversuche dafür mehr schlecht als recht geeignet sind. Die Erfahrungen zeigen, dass die Ergebnisse an Tieren schon nicht eindeutig und reproduzierbar sind und sich zudem nicht auf Menschen übertragen lassen. Sie stammen aus alter Denkweise und alten Strukturen von Forschern und Laboratorien. Gezeigt hat sich über die vielen Jahre zum einen, dass positiv ausfallende Tests an Tieren noch keine Aussage über die Wirkung am Menschen zulassen und zum anderen, dass es sogar Fälle gibt in denen gute Medikamente für Menschen bei Tieren Schäden oder gar den Tod hervorrufen.

In Frankreich starb jüngst ein Testpatient und fünf weitere wurden geschädigt, als in einem Phase-Eins-Versuch an gesunden Menschen getestet wurde, obwohl die Tierversuche zuvor positiv waren.

Von 250 Präparaten schaffen es 5 in die Testphasen am Menschen. 20-50% der Medikamente werden jedoch nach der Zulassung mit zusätzlichen Warnhinweisen versehen oder wieder zurückgenommen.

Die gute alte Aspirin hingegen ist ein vielseitiges Medikament, das bei mehreren Krankheitsbildern erfolgreich bei Menschen eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sie sogar in die Lister der 300 Medikamente aufgenommen, die sie für unentbehrlich hält. Aber: sie ist giftig für einige Tiere, u.a. Katzen. Wäre Aspirin also zuvor an Tieren getestet worden, gäbe es sie gar nicht. Geschadet hätte es jedoch beiden, vergifteten Tieren und dem Menschen dem ein wichtiges Präparat in der Medizin nicht zur Verfügung stände. Ähnliches gilt für eine ganze weitere Reihe, auch Penicillin ist darunter.

Die Medizinindustrie hat bereits Alternativen für sich entdeckt, die schnelleres Testen, valide Ergebnisse mit Aussagekraft und Reproduzierbarkeit sowie Kostenersparnisse bringen und so stellen immer mehr Pharmaproduzenten um. „Ich bin guter Hoffnung, noch eine komplett tierversuchsfreie Medikamentenentwicklung zu meiner Lebzeit zu sehen.“, zeigte sich die Referentin Dr. med. Eva Kristina Bee optimistisch.
Deutliche Mehrheit der Tierversuche in Grundlagenforschung und Lehre

Doch das Problem der Masse an Tierversuchen liegt woanders. Den Großteil machen die Grundlagenforschung und die Lehre aus.

Und während in Osnabrück kein Tier zur Entwicklung von Medikamenten eingesetzt wird, werden sehr wohl Tierversuche an unserer Universität durchgeführt.  In der Forschungs- und Lehrgebieten der Neurobiologie, Zoologie und Tierphysik werden Tests an Tieren durchgeführt oder sie zu Lehrzwecken direkt getötet und auseinandergeschnitten, seziert und präpariert wie es in der Fachsprache heißt. Hier geht es zwar um Kleintiere, dafür können schon Erstsemester in Übungen Maden betäuben und dann in ihre Einzelteile zerlegen.

Damit ist die Universität jedoch keine Ausnahme. In ganz Deutschland werden zig Tiere zu Forschungszwecken geschunden. Und während die Tierversuche und die Testergebnisse in der Medizin in einem zentralen Register erfasst werden, müssen Forscher noch nicht einmal erklären, ob das Forschungsziel überhaupt erreicht wurde.

Für Versuche an größeren Tieren müssen wir aber auch nur etwas weiter gucken. In Münster testet das Labor eine amerikanischen Konzerns an Affen für die Pharma- und Chemieindustrie. 2003 war dieses bereits in den Schlagzeilen, nachdem ein Tierversuchsgegner fünf Monate Undercover dokumentierte, was dort passierte.
Bessere Alternativen zu Tierversuchen vorhanden

Dabei gäbe es zahlreiche Alternativen. Diese machen Tierversuche nach Ansicht von Dr. med. Bee sogar komplett überflüssig. Stammzellengewinnung aus der Haut und das Züchten von neuronalem Gewebe, stark verbesserte bildgebende Verfahren und Simulationen sowie Dummis, die auch für Ausbildung bei Medizinern und im speziellen Chirurgen besser geeignet sind als Tiere, könnten zumindest den Verbrauch an Tieren reduzieren. Außerdem gibt es Biochips, mit denen sich auch kompliziertere Zusammenhänge abbilden lassen.
Wir können was gegen Tierversuche machen

Doch was können wir gegen Tierversuche unternehmen? Unterschriftenaktionen, Petitionen und Demos sind sicher etwas für die Aktivisten unter uns. Darüber hinaus können Studis die Teilnahme an freiwilligen Übungen und Studienprojekten mit Tieren boykottieren. Und auch als Konsumenten können wir auf den Einkauf tierversuchsfreier Produkte achten. Dazu haben wir euch ein paar nützliche Infos zusammengestellt:

– Das Register von Animals‘ Liberty zeigt auf, welche Hersteller mit Tierversuchen arbeiten oder nicht: www.wermachtwas.info/
Außerdem gibt es eine App für iOS und Android dazu.

– Auch Peta2 hat eine solche Datenbank und kooperiert mit barcoo, einer Barcode-Scanner-App die neben allgemeinen Produktinfos auch Hinweise auf Tierversuche gibt :
https://itunes.apple.com/de/app/barcoo-barcode-scanner-qr/id339525465?mt=8
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.barcoo.android&hl=de

– Invitro+Jobs fördert Forschung ohne Tierversuche. Hier gibt es auch eine Jobbörse zu tierversuchsfreien Praktika, Abschlussarbeiten und Forschungsstellen: http://www.invitrojobs.com/index.php/de/

– Augen auf beim Einkaufen:
Die Endprodukte der Eigenmarken des Drogeriemarkt DM sind z.B. tierversuchsfrei. (Ja neue Produkte enthalten Zusammenstellungen bekannter Inhaltsstoffe die in der Vergangenheit an Tieren getestet worden sein könnten.)
Weitere Infolinks:

– https://tierrechteos.wordpress.com

– https://www.facebook.com/TierrechtsinitiativeOs/

– http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/

– http://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/tierversuche.html „